{"id":4310,"date":"2019-08-24T11:24:55","date_gmt":"2019-08-24T09:24:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/?p=4310"},"modified":"2019-08-25T11:14:21","modified_gmt":"2019-08-25T09:14:21","slug":"%ef%bb%bfefa_diario-3-alpbach-als-wegweiser-zur-orientierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/it\/%ef%bb%bfefa_diario-3-alpbach-als-wegweiser-zur-orientierung\/","title":{"rendered":"\ufeffEFA_diario #3: Alpbach als Wegweiser zur Orientierung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>2016 durchquerte er Afrika in weniger als 35\nTagen. In seinem letzten Projekt \u201eice2ice\u201c fuhr er mit seinem Rennrad von\nAlaska bis nach Patagonien. Der \u00d6sterreicher Michael Strasser \u2013 heuer das erste\nMal zu Gast beim European Forum Alpbach \u2013 sprach in seinem Seminar \u00fcber H\u00f6hen\nund Tiefen, und die Suche nach dem wahren Sinn des Lebens. <\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190819-IMG_6976-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4339\" srcset=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190819-IMG_6976-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190819-IMG_6976-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/20190819-IMG_6976-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Charity Cycling mit Extremsportler Michael Strasser und Forumspr\u00e4sident Franz Fischler<br>(Foto: Kristina Savic)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u201eKannst du ein Problem nicht\nl\u00f6sen, dann mach kein Problem daraus.\u201c<\/strong> Es wird schnell\nklar, Strasser ist mehr als nur ein Extremsportler. In seinen Touren \u00fcberwindet\nder studierte Architekt aktuelle Weltrekorde und die Grenzen ferner L\u00e4nder,\naber allem voran \u00fcberbietet er seine ganz pers\u00f6nlichen Limits. Dabei beschreibt\nsich Strasser selbst nicht als Extremsportler, sondern bezeichnet seinen Erfolg\nals das Ergebnis jahrelangen Trainings.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das European Forum<\/strong>, das allj\u00e4hrlich im Herzen des Tiroler Bergdorfs Alpbach stattfindet, <strong>erm\u00f6glicht den Stipendiatinnen und Stipendiaten, es Michael Strasser gleichzutun:<\/strong> Sich daran zu versuchen, vermeintliche Grenzen zu \u00fcberschreiten. In zwei Wochen werden die knapp <strong>700 <\/strong>Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus \u00fcber <strong>100 Nationen <\/strong>mit insgesamt elf verschiedenen Themengebieten konfrontiert, die es den Stipendiatinnen und Stipendiaten erlauben, an den t\u00e4glichen Herausforderungen gemeinsam zu wachsen. In zahlreichen Panels und Seminaren philosophieren die Teilnehmenden nicht nur \u00fcber sich selbst, sondern lernen dabei eigene und fremde Denkweisen in einer Synthese zusammenzuf\u00fchren. Alpbach ist ein Ort der Kontraste. Besonders als Wirtschaftsstudent reizt mich die denkerische Vielfalt und M\u00f6glichkeit, aktuelle Fragestellungen aus <strong>Politik, Gesundheit, Bildung und Technologie<\/strong> anzugehen. Dem Einzelnen fehlt daf\u00fcr oft die Zeit oder der richtige Zugang. Das internationale Netzwerk des Forums und seiner Gr\u00fcnder erm\u00f6glicht indes Koryph\u00e4en aus den jeweiligen Fachbereichen auf Augenh\u00f6he zu begegnen. Jedoch erst eine erfolgreiche Umsetzung macht eine Idee wirklich gut, weshalb die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem Vorhaben best\u00e4rkt werden, stetig an den vorgeschlagenen L\u00f6sungsans\u00e4tzen zu feilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der eiserne Wille von <strong>Michael Strasser<\/strong> sowie eine gute Mischung aus Pragmatismus und Passion hat sich einmal mehr bewiesen. Trotz eines Temperaturunterschieds von \u20134\u00b0C und 51\u00b0C gelang Strasser sein Ziel zum Weltrekord. Wie der Spitzensportler befinden sich nun auch viele Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der Suche nach dem n\u00e4chsten gro\u00dfen Abenteuer. Die kommenden Gespr\u00e4che und Diskussionen sollen dazu dienen, Antworten auf die wichtigsten Fragen zu finden. <strong>Alpbach ist nur der Beginn der Reise, <\/strong>die erste Etappe eines langen Weges, den jede und jeder hier beschreiten wird. Wohin dieser Weg f\u00fchren wird, muss jede und jeder selbst entscheiden.<strong> Gewiss ist: Alpbach tr\u00e4gt als Wegweiser zur Orientierung bei.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;von Julian Profanter &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2016 durchquerte er Afrika in weniger als 35 Tagen. 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