{"id":3092,"date":"2017-08-22T21:18:11","date_gmt":"2017-08-22T19:18:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/?p=3092"},"modified":"2017-08-23T15:14:31","modified_gmt":"2017-08-23T13:14:31","slug":"efa_diario-3-und-es-wird-immer-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/it\/efa_diario-3-und-es-wird-immer-mehr\/","title":{"rendered":"EFA_diario #3: Und es wird immer mehr &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-it\">Ci spiace, ma questo articolo \u00e8 disponibile soltanto in <a href=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3092\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Tedesco<\/a>. Per ragioni di convenienza del visitatore, il contenuto \u00e8 mostrato sotto nella lingua alternativa. Puoi cliccare sul link per cambiare la lingua attiva.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-3096\" src=\"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1-1024x351.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1-1024x351.jpg 1024w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1-300x103.jpg 300w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1-768x263.jpg 768w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1-600x206.jpg 600w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_0935-1.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Vorarlberger, Tiroler und S\u00fcdtiroler Stipendiaten gemeinsam auf der Terrasse des Zottahofes (Foto: Anna von Hepperger)<\/em><\/p>\n<p><strong>Am Sonntag ging es los. Der f\u00fcnfte Tag des Forums war der erste, der den Ank\u00fcndigungen, Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Bef\u00fcrchtungen entsprochen hat \u2013 der erste, an dem wir uns entscheiden mussten.<\/strong> Will ich in meinen <strong>Seminaren \u00fcber Astrobiologie und K\u00fcnstliche Intelligenz<\/strong> am Ball bleiben? Heute lernen wir, unter welchen Umst\u00e4nden \u201eextremophile\u201c Organismen leben k\u00f6nnen: Manche \u00fcberleben sogar im Weltall oder auf der Marsoberfl\u00e4che. Gute Chancen f\u00fcr extraterrestrisches Leben!\u00a0 Will ich der Alpbacher Musikkapelle lauschen und der Rede des Nordtiroler Landeshauptmannes, die mit einer feierlichen Zeremonie den <strong>Tiroltag<\/strong> zelebrieren? Ist mir die <strong>Podiumsdiskussion der Landeshauptleute der Euregio<\/strong> wichtig, die, glaube ich, \u00fcber Mobilit\u00e4t und Energiepolitik gesprochen haben (anderes war mir wichtiger)? Und was ist mit den gut anderthalb Stunden, die uns <strong>Senator Francesco Palermo<\/strong> widmet, um Fragen zu seinem Beruf, seinem Werdegang und seinen Gedanken zu stellen? Und bin ich am Abend noch fit genug, mit den <strong>Alpbach-Clubs aus Vorarlberg und Tirol<\/strong> auf die Zottaalm zum Kaiserschmarrenessen zu gehen?<\/p>\n<p>\u201eDie Qual der Wahl\u201c ist als Phrase so abgedroschen, dass man sie im Alltag oft lieber vermeidet. Aber irgendwo muss sie herkommen. Und wenn es sie nicht schon g\u00e4be, k\u00f6nnte sie in Alpbach entstehen. Denn was uns in den kommenden Wochen erwartet, ist genau das: Die Qual der Wahl. Und zwar immer, an jedem Tag, zu jeder Zeit \u2013 und zwischen Events, von denen man keines verpassen will. Wie heute am Tiroltag.<\/p>\n<p>Astrobiologie ist spannender als die Er\u00f6ffnungszeremonie. Musikkapelle und Ansprachen kennt man von zuhause. Und wichtige Pers\u00f6nlichkeiten trifft man hier an jedem Ort zu jeder Zeit pers\u00f6nlich. Also runter in die Volkschule, um der <strong>Astrophysikerin Lisa Kaltenegger<\/strong> zu lauschen, die sonst an der amerikanischen Eliteuniversit\u00e4t Cornell University lehrt. Und ein kleiner Eindruck bleibt vom Tiroltag sogar. Der Dorfplatz vor der Kirche ist prallgef\u00fcllt mit Menschen. Alle sind in Tracht, \u00fcberall Lederhosen und Dirndln. Die Sch\u00fctzen stehen aufgereiht und die Musikkapelle spielt Beethovens Ode an die Freude. Ich k\u00e4mpfe mich durch und bin froh nach einigen unvermeidbaren Remplern die Menge wieder hinter mir zu haben. Im Seminarraum finde ich aber auch heute nur schwer einen Platz \u2013 unter den \u00fcber 700 Stipendiaten beim Forum sind eben doch nur eine Handvoll Tiroler. \u00dcber 70 Nationen sind dieses Jahr vertreten. Aber Dirndln und Lederhosen sind heute auch im Seminarraum allgegenw\u00e4rtig, auch die anderen Bundesl\u00e4nder feiern ein bisschen Tiroltag.<\/p>\n<p>Das zweite Seminar habe ich angefangen, bin aber bald wieder gegangen. In der WhatsApp-Gruppe der unseres Clubs hie\u00df es, dass ein paar Stipendiaten und Vorstandsmitglieder mit Francesco Palermo Richtung Berghof spazieren w\u00fcrden. Da wollte ich dabei sein \u2013 und es hat sich gelohnt. Der Bozner Senator hat von seinen Erfahrungen berichtet, mit welchen Erwartungen er in den italienischen Senat eingezogen war und inwiefern und was er hat lernen m\u00fcssen. Aber dann sind wir abgeschweift. Zum Gl\u00fcck! Wir kamen auf demokratietheoretische Debatten, haben diskutiert, welche Rolle das Englische in S\u00fcdtirol spielen kann und soll und lebhaft er\u00f6rtert, weshalb es so viele junge S\u00fcdtiroler Akademiker ins Ausland zieht. Roland aus dem CASA-Vorstand war dabei. Palermo hat sich nachher bei ihm f\u00fcr die vielen Inputs bedankt und uns wissen lassen, dass er das Gespr\u00e4ch mit uns sehr anregend fand. Ein sch\u00f6nes Kompliment, das motiviert und die Vorfreude auf die n\u00e4chsten Tage immer gr\u00f6\u00dfer werden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das Beste aber zum Schluss. Kurz davor, mich bettfertig zu machen, habe ich mich doch noch aufgerappelt und bin mit den Vorarlbergern und Tirolern auf die Zottaalm gegangen. Ein vierzig Minuten langer \u201eHatscher\u201c nach einem langen Tag und einer kurzen Nacht. Nicht wahnsinnig verlockend. Oben aber herrliche Aussicht, viel zu gro\u00dfe Kaiserschmarren-Portionen, L\u00f6ffelmilch, die einfach nur grauslig schmeckt, gute Gespr\u00e4che, lautes Lachen und viele neue Bekanntschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Aloysius Widmann<\/em><\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ci spiace, ma questo articolo \u00e8 disponibile soltanto in Tedesco. 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