{"id":2620,"date":"2016-09-02T11:57:03","date_gmt":"2016-09-02T09:57:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/?p=2620"},"modified":"2016-10-14T15:57:25","modified_gmt":"2016-10-14T13:57:25","slug":"into-a-world-unknown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/it\/into-a-world-unknown\/","title":{"rendered":"\u2026into a world unknown"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-it\">Ci spiace, ma questo articolo \u00e8 disponibile soltanto in <a href=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2620\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Tedesco<\/a>. Per ragioni di convenienza del visitatore, il contenuto \u00e8 mostrato sotto nella lingua alternativa. Puoi cliccare sul link per cambiare la lingua attiva.<\/p><p><div id=\"attachment_2621\" style=\"width: 1509px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2621\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2621\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2621\" src=\"http:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013.jpg\" alt=\"Warten auf den Sonnenaufgang am Gratzlspitz\" width=\"1499\" height=\"1091\" srcset=\"https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013.jpg 1499w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013-768x559.jpg 768w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013-1024x745.jpg 1024w, https:\/\/www.alpbach.bz.it\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20160823-WA0013-600x437.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1499px) 100vw, 1499px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2621\" class=\"wp-caption-text\"><em>Warten auf den Sonnenaufgang am Gratlspitz<\/em><\/p><\/div><\/p>\n<p>Von Anna Wolf<\/p>\n<p><strong>\u201eWOHIN f\u00e4hrst du?\u201c \u201eNach Alpbach, zum Europ\u00e4ischen Forum Alpbach. Schon mal geh\u00f6rt davon?\u201c \u201eNein, keine Ahnung.\u201c Fragende Blicke. Die Wenigsten meiner Freunde und Verwandten wussten, wovon ich sprach, als ich ihnen von meiner Teilnahme am EFA 2016 erz\u00e4hlte. Und auch nach einer kurzen Erkl\u00e4rung meinerseits w\u00fcnschte man mir (zugegeben etwas verunsichert): \u201eJa, dann sch\u00f6nen Urlaub!\u201c \u2013\u00a0 eines war klar: Sie alle hatten nicht den leisesten Schimmer von diesem Europ\u00e4ischen Forum Alpbach. Doch hatte ich selbst eine realistische Vorstellung von dem, was mich in Alpbach erwarten w\u00fcrde? R\u00fcckblickend muss ich gestehen: Nein. Denn verstehen, was jeden Sommer f\u00fcr etwas mehr als zwei Wochen in jenem entlegenen, aber idyllischen Berg\u00f6rtchen in Tirol mit dem Namen Alpbach vor sich geht, kann wahrscheinlich nur der, der selbst einmal in den Genuss von Alpbach gekommen ist. Trotzdem hier nun der Versuch, Ihnen einige kleine Eindr\u00fccke und magische Momente des EFA 2016 nahezubringen:<\/strong><\/p>\n<p>Alpbach ist, wenn morgens beim gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck mit noch von der vorigen Nacht verschlafenen Augen schon politische Statements ausgetauscht werden. Wenig sp\u00e4ter macht man sich f\u00f6rmlich geblendet von der Farbenpracht der unz\u00e4hligen Geranienbalkone auf den Weg ins Seminar, wo man eine kanadische Autorin \u00fcber ihre Romane jenseits von kartographisch erfassten Gegenden erz\u00e4hlen h\u00f6rt. Alpbach ist, wenn man zur Kaffeepause ganz spontan auf Franz\u00f6sisch ein paar Worte \u00fcber <strong>Giordano Bruno<\/strong> wechselt, um in der n\u00e4chsten Runde auf Italienisch, Englisch oder Deutsch weiterzumachen. Wenn f\u00fcr 17 junge Menschen, die im Theaterseminar der <strong>RADA<\/strong> (Royal Academy of Dramatic Arts) einen halben Nachmittag nur mit Blickkontakten kommunizieren, gef\u00fchlt die Zeit in weicher Stille verharrt.<\/p>\n<p>Alpbach ist, wenn man abends mit kritischem Ohr einem Kamingespr\u00e4ch zum Umgang mit Sexualit\u00e4t im Islam lauscht, sp\u00e4ter beim Pub Quiz hei\u00df diskutiert \u00fcber das Geburtsland von Beethoven und die Nacht im ber\u00fcchtigten Hallenbad ausklingen l\u00e4sst, umgeben von lauter faszinierenden jungen Leuten. Alpbach ist, wenn einem das allabendliche Lichtspiel von Sonne und Schatten an den vor Gr\u00fcn nur so strotzenden Bergh\u00e4ngen und Almwiesen die Sprache verschl\u00e4gt. Und Alpbach ist, wenn man am Tiroltag nicht nur <strong>Jean Claude Juncker<\/strong>, sondern auch das <strong>European Youth Orchestra<\/strong> auf der B\u00fchne des nagelneuen Kongresszentrums erleben kann.<\/p>\n<p>Alpbach ist auch, wenn man am <strong>International Evening<\/strong> staunend der nie enden wollenden Aufz\u00e4hlung von teilnehmenden Nationalstaaten beiwohnt und gleichzeitig die allgegenw\u00e4rtige Frage nach Europa das Konzept von Nationalstaaten grunds\u00e4tzlich hinterfragt. Eindeutig Alpbach ist aber auch, wenn man zum Morgengrauen gemeinsam auf der <strong>Gratlspitz<\/strong> darauf wartet, dass sich die Sonne hinter der blauen Skyline von Bergen in den wolkenlosen Himmel hervorwagt. Alpbach ist ganz einfach, wenn man sich tagelang in einem unbeschreiblichen Flowzustand befindet, ohne es wirklich zu merken. Und sich pl\u00f6tzlich bei einem gem\u00fctlichen Abendessen in der heimeligen K\u00fcche des heimlichen\u00a0CASA-Hauptquartieres der Endlichkeit dieser 17 Tage bewusst wird.<\/p>\n<p><strong>Das alles ist Alpbach.<\/strong> Und noch so viel mehr. Klingt das nach Urlaub? Nach einer verl\u00e4ngerten Studentenparty? Gewiss, die Zeiten und die Generation an jungen K\u00f6pfen haben sich ge\u00e4ndert seit der Gr\u00fcndung des Forums im fernen Jahr 1945 (die wir angeblich zu einem gro\u00dfen Teil der \u00dcberzeugungskraft einer ganzen Menge von Zigaretten als Bestechungsmittel f\u00fcr die Alpbacher Bauern verdanken). Doch er liegt zweifellos jedes Jahr wieder in der Luft, jener viel umschworene \u201e<strong>Spirit of Alpbach<\/strong>\u201c. Es ist hier in Alpbach, wo Freundschaften keimen, die keine Grenzen kennen, wo eine Gedankenwerkstatt zur gesellschaftlichen Triebfeder werden kann, wo Idealismus und Realit\u00e4t ineinandergreifen, wo alle Disziplinen und Kulturen sich verschr\u00e4nken und kritische Ansichten auf beinahe kitschig-sch\u00f6ne Aussichten treffen. <strong>DANKE Alpbach!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Under the pale moon-<br \/>\nlight we dance<br \/>\nspirits dance we dance<br \/>\njoining hands we dance<br \/>\njoining souls rejoice.<\/em><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ci spiace, ma questo articolo \u00e8 disponibile soltanto in Tedesco. Per ragioni di convenienza del visitatore, il contenuto \u00e8 mostrato sotto nella lingua alternativa. Puoi cliccare sul link per cambiare la lingua attiva. Von Anna Wolf \u201eWOHIN f\u00e4hrst du?\u201c \u201eNach Alpbach, zum Europ\u00e4ischen Forum Alpbach. 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